Immobilien und Produktionsanlagen sind wegen der hochsensiblen Fertigungsbedingungen große Kostenfaktoren der Pharmaindustrie – und entsprechend bieten sie auch große Einsparpotenziale. Diese können durch das Outsourcing immobilienbezogener Aufgaben an FM-Dienstleister bei Erfüllung höchster Anforderungen realisiert werden. Hierfür kommen technische und infrastrukturelle Services wie Energieversorgung, Instandhaltung, Reinigung und Wachdienste ebenso infrage wie kaufmännische Dienstleistungen.
- Die Konzentration auf das Kerngeschäft und das Auslagern der sog. Sekundärprozesse sind ein wichtiger Trend in der chemisch-pharmazeutischen Industrie
- In den Vorkrisenjahren 2006 bis 2008 brachte die Branche fast 19 Mrd. Euro für Mieten, Pachten, Reparaturen, Instandhaltungen und Montagen durch Dritte auf
- Die Einsparpotenziale der Pharma- und Chemieindustrie durch Outsourcing werden je nach Quelle auf 20 bis 25%, teilweise auf bis zu 30% der FM-Kosten geschätzt
- Ganz dicht am Kerngeschäft - Besonders häufig werden in der Pharmaindustrie Instandhaltungsservices an FM-Dienstleister ausgelagert