Wettbewerbsvorteile durch Facility Management – Hygiene als Kernaufgabe

Der Wettbewerbs- und Kostendruck im Lebensmittelbereich steigt. Dadurch wächst der Druck auf die Hersteller, sich vermehrt auf ihre Kernprozesse zu konzentrieren. Indem sie beispielsweise gebäude- oder anlagenbezogene Dienstleistungen an Profis übertragen, erzielen sie Kostenvorteile.

Hohe hygienische Standards im Facility Management sind Voraussetzung für hohe Produktqualität

In der Lebensmittelindustrie ist beim Outsourcing besonders darauf zu achten, dass hygienische Standards  gemäß § 42 InfSG eingehalten und Mitarbeiter kontinuierlich geschult werden. Dies betrifft vor allem die Anlagenreinigung und -wartung. Die Qualität des hergestellten Produkts ist somit wesentlich mit der Qualität der Facility-Management-Dienstleistung verknüpft.

  • Das Hygiene- und Schulungskonzept des Facility-Management-Dienstleisters muss präzise und individuell auf das Unternehmen und dessen speziellen Bedarf abgestimmt sein.
  • Qualitätskontrolle durch permanente Dokumentation der erbrachten Leistungen: Dies kann durch regelmäßige ATP, Leitfähigkeits- oder auch andere spezifische Messungen erfolgen. Die Dokumentation sollte die Kriterien des IFS 5 erfüllen.
  • Ständige Vor-Ort-Präsenz eines Teils der Facility-Management-Mitarbeiter am Produktionsstandort gewährleistet höchstmögliche Flexibilität, gerade wenn Zeitfenster knapp sind oder saisonale Schwankungen, wie zum Beispiel in der Grillsaison, auftreten.