Energieeffizienz ist zentrales Ziel in der Immobilienbranche

Energieeffizienz ist zentrales Ziel in der Immobilienbranche

Energieeffizienz als Treiber im Facility Management

Energieeffizienz (EM) ist eine der großen globalen wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen und steht damit auch im Blickpunkt des Facility Managements. Durch steigende Energiepreise und verschärfte gesetzliche Anforderungen – sowohl bei Neubauten als auch der Sanierung von Gebäuden und Liegenschaften – ist Energieeffizienz mittlerweile ein zentrales Thema der Immobilienbranche. Bauherren und Eigentümer setzen bei Ausschreibungen verstärkt auf zukunftsfähige Konzepte, die die Energiebilanz ihrer Gebäude langfristig optimieren. 

Energieverbrauch, Kosten und Emissionen senken

Energieeffizienz bedeutet für das Facility Management, die Kosten für die Energieverwendung in Gebäuden und Anlagen zu optimieren. Und das, ohne Benutzerkomfort, Verfügbarkeit oder Nutzungsdauer der Anlage einzuschränken. Ziele des Energiemanagements sind ein sparsamer Verbrauch von Primärenergie und eine Reduzierung der CO2-Emissionen sowie weiterer schädlicher Umwelteinwirkungen. In den Mittelpunkt rücken dabei intelligente Betreibermodelle, die Betriebs- und Folge¬kosten niedrig halten. Gegenwärtig zeichnet sich vor allem ein Trend ab: die Vernetzung von klassischen Facility-Management-Leistungen mit einem nachhaltigen Energiemanagement. 

Ehrgeizige Klimaziele für Gebäudebestand und Neubauten

Ein Schlüssel zu mehr Energieeffizienz liegt im Gebäudebestand. Hier werden fast 40 Prozent der Endenergie für Beheizung, Warmwasserbereitung und Beleuchtung verbraucht. Durch die Reduzierung des Primärenergieeinsatzes um 80 Prozent soll bis 2050 ein beinahe klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden. Der Energiebedarf für die Wärmebereitstellung soll bis 2020 um 20 Prozent reduziert werden. Die EU-Richtlinie über die gesamte Energieeffizienz von Gebäuden gibt zudem vor, dass ab 2020 alle Neubauten klimaneutral zu errichten sind. Es gibt also im Facility Management noch viel zu tun, um diese anspruchsvollen Vorgaben zu erreichen.

Facility Manager sind zunehmend gefordert, den Ansprüchen nach mehr Energieeffizienz mit neuen Konzepten und Lösungen zu begegnen. So wird künftig eine Stand¬ardisierung von Prozessen begünstigt. Auch neue Vertragsmodelle und eine höhere Integration in die Kernprozesse des Kunden werden eine wichtigere Rolle spielen.

Leistungen des Facility Managements für mehr Energieeffizienz

Die Einsparung von Energiekosten und eine nachhaltige Reduktion des Verbrauchs sind beispielsweise durch folgende Maßnahmen zu erreichen:

  • Anpassung der Wartungsverträge
  • Betriebsoptimierung
  • Energie-Contracting
  • Definition und Erfassung von Energiekennzahlen
  • Energiestatistik, -controlling, -monitoring
  • Leistungsoptimierung
  • Optimierung des Maschineneinsatzes

Nach Analyse der Ist-Situation bieten die Möglichmacher intelligente Lösungen zur nachhaltigen Optimierung der technischen Anlagen. Dabei wird die energetische Gesamtsituation betrachtet. Die Lösung wird individuell angepasst auf die jeweilige Immobilie – von der Gebäudehülle über das Sekundärnetz bis zur Erzeugungsanlage. Ein Vorgehen, das nicht nur die Klimabilanz verbessert. Die Ergebnisse der Effizienzsteigerung und Optimierung zeigen sich auch in einer erhöhten Wertschöpfung.